Diese Europaansicht ist keine Einbindung eines externen Wetterdienstes und auch kein Screenshot einer anderen Webseite. Hinter jedem Bild steckt eine vollständig selbst entwickelte Verarbeitungskette – vom Empfang der originalen Satellitendaten bis zur fertigen Europaansicht.
Die Daten stammen vom europäischen Wettersatelliten Meteosat Third Generation (MTG-I1), der die Erde aus einer geostationären Umlaufbahn in rund 36.000 Kilometern Höhe kontinuierlich beobachtet. Alle zehn Minuten werden neue Rohdaten über den EUMETCast-Dienst übertragen und von einer eigenen Empfangsanlage empfangen.
Anschließend beginnt die eigentliche Verarbeitung: Aus Millionen einzelner Messwerte werden die Bilddaten dekodiert, geometrisch entzerrt, farblich aufbereitet und in eine orthorektifizierte Europaansicht umgerechnet. Sämtliche Verarbeitungsschritte erfolgen auf eigenen Linux-Servern und wurden speziell für dieses Projekt entwickelt und kontinuierlich optimiert.
Auch die Live-Darstellung und der Zeitraffer entstehen vollständig automatisch aus den empfangenen Originaldaten. Nach jedem abgeschlossenen Satellitenzyklus steht innerhalb weniger Sekunden ein neues Bild zur Verfügung, das unmittelbar in die Live-Ansicht und den Zeitraffer übernommen wird. Gleichzeitig bleiben die Aufnahmen der vergangenen Stunden erhalten und ermöglichen einen direkten Blick auf die aktuelle Wetterentwicklung über Europa.
Dieses Projekt verbindet Satellitentechnik, Linux-Server, Bildverarbeitung und Softwareentwicklung zu einer vollständig eigenständigen Live-Plattform. Ziel ist es, den gesamten Weg – vom Empfang der Satellitendaten bis zur fertigen Darstellung – nachvollziehbar und unabhängig auf eigener Infrastruktur abzubilden.
Dieses Projekt befindet sich in kontinuierlicher Weiterentwicklung. Neue Funktionen, Optimierungen und Ideen fließen regelmäßig ein und erweitern den Funktionsumfang Schritt für Schritt. Ziel ist es, den gesamten Verarbeitungsweg kontinuierlich weiterzuentwickeln und die Möglichkeiten moderner Satellitendaten immer besser auszuschöpfen.
Von der Satellitenschüssel bis zur fertigen Europaansicht erfolgt die komplette Verarbeitung auf eigener Infrastruktur – ohne externe Wetterdienste oder eingebundene Bildquellen.